In den Jahren 2014 und 2015 können zusammen fünf junge Kameraden aus der Jugendfeuerwehr und zwei Quereinsteiger neu in der Einsatzabteilung begrüßt werden. Alle sind bereit sich sehr schnell durch Lehrgänge und Teilnahme an der Standortausbildung zu gut ausgebildeten Feuerwehrleuten auszubilden und helfen somit die Schlagkraft der Wehr zu sichern.

Seit dem Jahr 2014 wird jedes Jahr in Eigenregie das sogenannte Atemschutzseminar durchgeführt. Dies ist eine Ausbildung, welche an einem kompletten Samstag insbesondere die Tätigkeiten eines Atemschutzgeräteträgers schult. Hier kann gebündelt ein großes Spektrum der notwenigen Aus- & Fortbildungsinhalte geschult und aufgefrischt werden, was in den ca. 1,5 stündigen Übungsdiensten zeitlich nicht zu realisieren ist. Die Akzeptanz und der Teilnahmewille sind jährlich steigend. Effektiv können jedes Jahr 8-9 Personen fortgebildet werden, sodass für jeden Atemschutzgeräteträger alle 2-3 Jahre eine Wiederholung möglich ist.

 Seit Beginn des Jahres 2015 wurden alle Fahrzeuge der FF Grebenstein auf den in Hessen neu eingeführten Digitalfunk umgerüstet. Trotz vieler Bedenken im Vorfeld verläuft die Umstellung nahezu problemlos und ohne Leistungsverlust. Die Alarmierung erfolgt zunächst weiter im bewährten 4m Band. Eine Umstellung ist ebenfalls vorgesehen, der Zeitpunkt jedoch zunächst unklar.

 Im Rahmen des Hessentages 2015 in Hofgeismar wird die FF Grebenstein zusätzlich in die Automatische Alarmierung  für Einsätze in den Stadtteilen Kelze, Carlsdorf und Hombressen eingebunden. Während des Festumzuges zum Abschluss wird eine Wachbesetzung eingerichtet. Dies dient schnelleren Ausrückezeiten um die gesetzlich geforderte Eintreffzeit von 10min nach Alarmierung zu ermöglichen. Die Bereitschaft verläuft ohne einen Einsatz.

Durch die Ersatzbeschaffung eines Hydraulikaggregats inkl. neuer Rettungsschere und Teleskopzylinder für das bisher vorhandene 2te Gerät wird die technische Schlagkraft für Hilfeleistungseinsätze weiter erhöht und den Entwicklungen der PKWs angepasst. Außerdem wird der 2te Rettungssatz in diesem vom zweiten Löschfahrzeug auf den GW-L umverlastet. Dadurch wird ermöglicht, dass während personell schwächeren Tageszeiten der zweite Satz von einer anderen Wehr eingesetzt werden könnte.

Im Juni 2016 wird das 135jährige Bestehen gefeiert. Die Feierlichkeiten belaufen sich auf einen Aktionstag auf dem Marktplatz inkl. Fahrzeugschau, Ausstellung und Informationen über Rettungskarten, Kleiderschau, Fotoaktion für Kinder in Feuerwehrkleidung, Hüpfburg und vielem mehr. In diesem Rahmen veranstalten die Jugendfeuerwehren der Stadt Grebenstein ihren Stadtpokal gleichzeitig in der Oberen Hofstraße sowie den Grünflächen neben der Stadtkirche.

Am Abend findet ein großer Festkommers in der Zehntscheune mit anschließend ausgelassener Feier statt.

Zu diesem Anlass kann mit der Firma Rietze Modellbau eine Vereinbarung getroffen werden, nach der das HLF 20/16 der FF Grebenstein als Modell im Maßstab 1:87 produziert und auf dem freien Markt veräußert wird. Viele Kameraden nutzen die Gelegenheit das Modell vergünstig für sich selbst oder als Geschenk zu erwerben.

Früher als erwartet, konnte ca. 12 Monate nach Bestellung im November 2016 das neue Staffellöschfahrzeug (StLF 20/25) bei der Firma Magirus in Ulm abgeholt werden. Dieses dient als Ersatz für das vorhandene Löschgruppenfahrzeug (LF 16).

Für die Beschaffung gründete sich innerhalb der Wehr eigens eine Projektgruppe, welche die Beschaffung von Beginn an plante, die benötigten technischen Eckdaten des Fahrzeuges ermittelte und schließlich in vollständige Ausschreibungsunterlagen zusammen führte. Somit konnte ein enormer Zeitgewinn erzielt werden und die Kosten für ein Ingenieurbüro eingespart werden. Während der Bauphase wurden 3 „vor-Ort-Termine“ in Ulm nötig, welche ebenfalls allesamt von den Kameraden selbstständig erfüllt wurden. Dadurch, dass ein nahezu bedienungsgleiches Fahrzeug gegenüber dem HLF 20/26 beschafft wurden, konnte die Einweisung und die kommende Aus- & Fortbildung mit dem Fahrzeug enorm vereinfacht werden. Infolge dessen könnte die Indienststellung direkt 2 Tage nach Abholung und angemessener Feierlichkeit im Vorfeld des Schlachteessens des Feuerwehrvereines erfolgen. Die Anschaffungskosten beliefen sich auf ca. 290.000 Euro ohne Beladung.