Über Funkmeldeempfänger und Sirene wurden die Einsatzkräfte der FF Grebenstein am Freitagabend um 18:20 Uhr zu einer Einsatzübung in die Hofgeismarer Straße alarmiert. 

Angenommene Lage war, dass in einem Einfamilienhaus am Rand der historischen Innenstadt ein Brand ausgebrochen war. Zu diesem Zeitpunkt waren noch zwei Personen im Gebäude, von denen beim Eintreffen der Wehr jede Spur fehlt und somit anzunehmen war, dass diese sich noch im Gebäude befanden.

Mittels Übungspuppen und Rauchbomben wurde das Szenario realistisch vorbereitet. Die angerückten 23 Einsatzkräfte verteilt auf 5 Fahrzeuge begaben sich unter Atemschutz in das Gebäude um die Personen zu retten und anschließend das Feuer zu löschen.

Insgesamt wurden 5 Trupps (à 2 Personen) unter Atemschutz eingesetzt. Die Puppen konnten rasch gefunden und gerettet werden. Anschließend wurde noch der angenommen Brandherd gelöscht und das Gebäude belüftet. Parallel wurde eine so genannte Riegelstellung zur Sicherung der umgebenden Gebäude aufgebaut, sodass bei der anzunehmenden großen Hitzeentwicklung ein Übergreifen auf die eng bebaute Nachbarschaft hätte verhindert werden können.

Nach ca. 1 Stunde vor Ort war die Übung erfolgreich beendet. Nach einer weiteren Stunde die Gerätschaften wieder einsatzbereit und die Übungsteilnehmer konnten sich noch bei der vorbereiteten Verpflegung über das erlebte Austauschen.