Am Samstag (13.05.2017) fand bereits im fünften Jahr hintereinander das in Eigenregie durchgeführte Atemschutzseminar statt.

Ziel dieser eintägigen jährlichen Ausbildungseinheit war auch in diesem Jahr das Auffrischen der erlernten Umgangs- und Vorgehensweisen eines Atemschutzgeräteträgers im Innenangriff.
An diesem Tag zwischen 09:00 und 16:30 Uhr kann die Ausbildung sehr kompakt und umfangreich absolviert werden, was an einem Übungsabend ab 20:00 Uhr nicht möglich ist.

Zu Beginn der Veranstaltung wurden die anwesenden Kameraden in den entsprechenden Feuerwehrdienstvorschriften unterwiesen sowie Festlegungen die auf Ebene der Grebensteiner Wehren einheitlich organisiert sind geschult. Diese beziehen sich auf die Organisation einerseits und die Ausrüstung andererseits.

Danach folgte ein praktischer Teil, bei dem in 3 Stationen aufgeteilt das Absuchen von kleinen und großen Räumen nach vermissten Personen, das sichere Öffnen von Türen je nach Anschlag bzw. Öffnungsseite und Gerätekunde auf dem Programm stand.

Zur Verbesserung des Umgangs und der Handhabung mit den Gerätschaften zum Atemschutzeinsatz bereits auf der Anfahrt im Fahrzeug wurde als Abschluss des Vormittag Programms eine Anfahrtsübung durchgeführt. Bei dieser galt es bei verdunkelter Sicht, die komplette Atemschutzausrüstung im Fahrzeug anzulegen.

Hier zahlt es sich besonders aus, dass bei der Beschaffung der beiden Löschfahrzeuge die Verlastung aller Pressluftatmer in den Mannschaftskabinen, zum Anlegen bereits auf der Anfahrt, beachtet wurde.

Zum Abschluss wurde das Erlernte bei einer Einsatzübung getestet. In der Tiefgarage einer Seniorenwohnanlage im Stadtkern konnte eine realistische Lage mit Übungsnebel dargestellt werden. Es galt 3 vermisste Personen – welche durch spezielle Puppen imitiert waren – zu retten und das Feuer zu löschen. Um Verwirrungen zu vermeiden wurden die Bewohner und Nachbarn vorab per Hauswurfsendung informiert.

An dieser Veranstaltung können effektiv 8-9 Feuerwehrleute geschult werden. Diese Plätze waren auch in diesem Jahr wieder schnell vergeben. Zur Abschlussübung unterstützen weitere Kameraden um den Löschzug mit dem nötigen Personal von 21 Einsatzkräften zu besetzen.

Der Dank für die erfolgreiche Ausbildung gebührt den Atemschutzgerätewarten der Grebensteiner Feuerwehren Frank Böger und Stefan Vettermann – die nicht nur die Technik im Anschluss reinigen und prüfen müssen, sondern auch den kompletten Tag gestalteten und vorbereitet haben.